Förderverein Jüdisches Zentrum

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Chanukka

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Dezember 2017 um 12:45 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 28. November 2011 um 12:38 Uhr

Am Abend des 12. Dezember beginnt in diesem Jahr das acht Tage währende Chanukkafest. Das Wort Channuka bedeutet so viel wie „Einweihung“ und erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jersusalem nach dem Sieg der Makkabäer über die Herrschaft der Syrer im Jahre 165 v.d.Z. Der Legende nach fand man im Tempel einen einzigen unbeschadeten Krug, dessen Öl normalerweise nur gereicht hätte, um einen Tag Licht zu machen. Das Öl reichte aber dann für acht Tage. In Erinnerung an dieses Wunder entzündet man an acht aufeinander folgenden Tagen jeweils eine Kerze mehr auf der Channukkia, bis am achten Tag alle acht Kerzen der Chanukkia leuchten. Der Chanukkaleuchter hat neun Lichter. Das neunte Licht ist der sog. Schamasch, der Diener, mit dem die anderen acht Lichter gezündet werden.

Channuka ist eines der wenigen jüdischen Feste, die nicht nur in der Synagoge und den eigenen vier Wänden gefeiert werden. In allen großen deutschen Städten werden riesige Chanukkiot großen Plätzen mitten in der Stadt gezündet, und es wird dazu getanzt und gefeiert. Auch in Göttingen gehört das Zünden der Chanukkia unter freiem Himmel und im Beisein nicht nur von Mitgliedern der Gemeinde, sondern auch von Freunden und Interessierten von außerhalb zu einer wertvollen Tradition.

Unsere Gemeinde veranstaltet zusammen mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am Sonntag 17.12. ab 15.00 Uhr einen Chanukkabasar:
Kaffee, Kuchen, Sufganiot   
Musik in der Synagoge mit der Kitchen-Band und eínem Chor mit israelischen Liedern,
Verkauf von Kunsthandwerk und Judaica
...und Zünden der 6. Kerze am großen Chanukkaleuchter


 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 09:11 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:49 Uhr

Die Göttinger Synagoge

goettinger-syn 70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken. Neben dem Jüdischen Zentrum am Wall war die Translozierung der Bodenfelder Synagoge nach Göttingen zentrale Aufgabe des Fördervereins.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 09:23 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:30 Uhr

Neues Leben in Yemin Orde

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Aus der Mitte einer Grünfläche ragen noch die verkohlten Überbleibsel der Bäume, die dem großen Carmel-Feuer im Dezember 2010 zum Opfer fielen. Die stummen Zeugen der Brand-Katastrophe sind in dem Jugenddorf Yemin Orde noch überall präsent, aber mit dem neuen Grün, das sich Weg gebahnt hat, werden die Folgen des Feuers langsam zurückgedrängt.

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